Gaias Kinder

Nachhaltig wirksam

Rettet die Insekten

27. Januar 2018
von Nivi
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Rückblick

Rückblick: Wir haben es satt. Demonstration Januar 2018.

Wir waren bunt, wir waren laut, wir waren 33.000! So viele engagierte Menschen aus ganz Deutschland und Europa sind am Samstag mit uns für eine andere Agrarpolitik auf die Straße gegangen. Bei der 8. „Wir haben es satt“-Demo in Berlin haben viele von Ihnen mit uns für eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft demonstriert: Es muss endlich Schluss sein mit der Tierquälerei in der Massentierhaltung, Glyphosat auf unseren Feldern und dem dramatischen Höfesterben in Deutschland. Herzlichen Dank, dass Sie unseren Protest unterstützt haben!

SPD und Union müssen Willen der Bevölkerung umsetzen: Schluss mit Glyphosat, Tierfabriken und weltweitem Höfesterben / Umwelt, Tiere und Bauernhöfe verzeihen keinen weiteren Stillstand

Vor dem Agrarministergipfel im Bundeswirtschaftsministerium schlagen die Demonstranten auf ihre Kochtöpfe und fordern die Achtung der Menschenrechte, faire Handelsbedingungen und mehr Unterstützung für die ländliche Bevölkerung weltweit. Schon am Vormittag hatten die 160 Bauern, die die Demonstration mit ihren Traktoren anführen, eine Protestnote an die 70 versammelten Minister aus aller Welt übergeben. “Wir wollen raus aus der fatalen Exportorientierung und Landkonzentration, die Bauern hier und weltweit das Genick bricht”, so Fritz über die Folgen der Agrarpolitik. Allein in den letzten 12 Jahren, mussten in Deutschland ein Drittel der Höfe ihre Tore schließen.

 

forderungen zum umweltschutz

 

Informiert euch weiter – entscheidet täglich wo und was ihr einkauft! DAS ist die Macht des Volkes, um ihnen eine Harke zu zeigen.

Wir haben es satt 20.1.2018

18. Januar 2018
von Rafael Hildebrandt
1 Kommentar

Wir haben es satt

Wir haben es satt !

Am Samstag, 20. Januar, ziehen wir mit Zehntausenden Menschen aus ganz Europa durch die Straßen Berlins – bei der “Wir haben es satt!”-Demo.

 

Auch 2018 bleibt der böse Traum leider Realität: Glyphosat darf „dank“ Bundes­land­wirtschafts­minister Schmidt weiterhin auf unseren Feldern einge­setzt werden und gelangt so in unsere Nahrung. Ein Geschenk an Monsanto, Bayer und Co.? Hat sich der Minister damit für den Job als Chef-Lobbyist der Agrar-Chemie empfohlen? Wir wissen es nicht. Aber eines wissen wir zu 100 Prozent: Wir kämpfen weiter dafür, dass das Acker­gift endgültig von unseren Feldern verschwindet!

In unserer Online-Aktion „Gemeinsam gegen Glyphosat appellieren wir an die Kanzlerin: Merkel soll Glyphosat in Deutsch­land so schnell wie möglich verbieten – nach dem Vorbild von Frank­reich. Diesen natio­nalen Spiel­raum hat die Kanzlerin. Viele von Ihnen haben unseren Appell an die Kanzlerin bereits unterstützt. Einige von Ihnen haben mir sogar ge­schrieben, dass Sie sich auf Glyphosat haben testen lassen. Und tatsäch­lich, Rück­stände des Unkraut­vernich­ters konnten in Ihrem Urin nach­gewiesen werden.

Wir haben es satt 20.1.2018

Über 80 Prozent der Menschen in Deutschland sind laut einer Forsa-­Umfrage gegen eine weitere Zulassung von Glyphosat. Das Ackergift ist nach Unter­suchungen der Welt­gesund­heits­organi­sation wahr­schein­lich krebs­erregend. Es ist außerdem maßgeblich verantwortlich für das drama­tische Arten­sterben. Zum Beispiel gibt es heute 75 Prozent weniger Bienen und andere Insekten als noch vor 30 Jahren. Der BUND fordert, dass die Politik diese Probleme ernst nimmt und den Bürger*innen-­Willen beachtet!

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Weitere Infos:

Termin: Demonstration in Berlin am 20. Januar 2018.

Busbörse

Hier finden Sie Ihre Fahrt zur Demo. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz in einem unserer BUND-Busse:

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/termine_un…

Weitere Infos

Hier finden Sie alle weiteren Infos zur WHES. Kommen Sie vor dem Start der Demo auch zum BUND-Infostand am Hauptbahnhof. Bei uns erhalten Sie Materialien, Fahnen, Schilder und warme Küken-Mützen. Die Route startet am Washingtonplatz (Hauptbahnhof) und endet am Brandenburger Tor.

https://www.bund.net/massentierhaltung/nutztierhaltung/wir-haben-es-satt/

Veranstalter: https://www.bund.net/ und Partner

neujahr

24. Dezember 2017
von Nivi
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Jahresende und Jahresbeginn – Silvester

Jahresende im Dezember?
Jahresanfang im Januar?
Quatsch mit Soße!

Liebe Leser,

ich weißt nicht wie es euch geht, aber ich persönlich habe keine Lust mehr mich irgendwelchen, und seien es noch so etablierte, Unwahrheiten oder falschem Neuzeitgedöns hinzugeben. Unsere „Wissenschaftler“ definieren ja lustig ganze Planeten aus unserem Sonnensystem hinaus und wieder hinein. So geschehen mit Pluto, erst war er zu klein, zu weit weg, dann wieder nicht. Aber ganz ehrlich, was kümmert’s den Pluto, ob die Menschen vom 3. Planeten von vorn ihn rein- oder rausdefinieren? An der Tatsache, dass es ihn gibt, ändert das rein gar nichts.

Wir sitzen vielen immer wiederkehrenden Irrtümern auf, oft weil wir damit groß geworden sind, oder weil wir glauben, dass “es schon immer so war”. Ich persönlich mag es nicht so sehr, mir „unnatürlich“ politisch geprägte Hirnschmalzergüsse irgendwelcher Herrscher, seien es nun Päpste, Kaiser oder Politiker überstülpen zu lassen. Ich halte es schon mein ganzes Leben lieber mit der Wahrheit und mit Tatsachen – und so werde ich auch diesen Wahnsinn um das vermeintlich „Weihnachtsdatum“ um den 24., 25., und 26. Dezember, als auch um den willkürlich verschobenen JAHRESBEGINN nicht mehr mittragen.

Wer sich auf die Suche nach der Wahrheit, und damit auf die Suche nach den Fakten zu Mutter Erde, ihren Umlaufzeiten, ihren Mondmonaten und ihren natürlichen Jahreszeiten pro Halbkugel macht, wird fündig werden!

Fakt ist: Es gibt 4 JAHRESZEITEN

Frühling, Sommer, Herbst und Winter.wintersonnenwendeimsteinbock

Aber wann beginnt der Frühling?

Im MÄRZ.

Genauer: Frühlingsbeginn ist vom 21.März auf den 22. März,

die FrühlingstagundNachgleiche,

der Frühlingspunkt auf 0° im Widder auf der Ekliptik.

Wann beginnt demnach das natürliche JAHR der Jahreszeiten?

Richtig im MÄRZ.

Wann ist also der 1. Tag im neuen Jahr?

Richtig, am 1. März eines jeden Jahres.

Unsere Erde, die Natur, die Tiere, die Pflanzen – alles lebt mit der Natur und mit den Jahreszeiten, seit Jahrmillionen. Daran hat sich faktisch bis heute nichts geändert.

Was ist also passiert?

Es kam….der Mensch! (-;

Die Menschlein erforschten und beobachteten den natürlichen Lauf der Sonne, bzw. den der Erde und des Mondes, sie beobachteten alles hier auf Erden und den sichtbaren Sternenhimmel. Und für lange Zeit lebte der Mensch auch tatsächlich mit der Natur, mit den Jahreszeiten und unsere Vorfahren feierten den Jahresbeginn im Frühling / März. Es gab 3 Monate für jede Jahreszeit:

Frühling: März, April, Mai (1. bis 3. Monat)

Sommer: Juni, Juli, August (4. bis 6. Monat)

Herbst: September, Oktober, November (7. bis 9. Monat)

Winter: Dezember, Januar, Februar (10. bis 12. Monat)

Der Dezember ist also der 1. Wintermonat und der 10. Monat des Jahres, der Anfang des Winters liegt hier, die Wintersonnenwende, der Wendekreis des Steinbocks, der längste Tag des Jahres am 21.12. auf den 22.12.

Vom Jahresende kann überhaupt noch nicht die Rede sein, das ist erst im FEBRUAR. Wenn die Sonne in ihrem scheinbaren Lauf den Ekliptikabschnitt erreicht, der das Zeichen Widder beschreibt, beginnt auf der Nordhalbkugel der Erde das Frühjahr im März. Daran wird sich auch in Jahrtausenden nichts ändern, das ist eine astronomische Tatsache.

Was hat dazu geführt, dass wir nun das Jahresende im Dezember „feiern“ und glauben, der Januar sei der erste Monat des neuen Jahres?

Dabei ist der Januar gerade mal die Wintermitte, der 2. Wintermonat – nicht mehr und nicht weniger.

alte_uhr

Aber der Mensch kam und baute ein KALENDERJAHR, eines, das sich auf religiöse und politische Gegebenheiten anpassen ließ, eines um seine Macht zu demonstrieren und dem naturnah lebenden Völkern seinen Willen überzustülpen.

Ein bisschen erinnern übrigens heute noch immer die „Zählmonate“ an die ursprünglichen Jahresrechnung, wobei, wenn man im MÄRZ (1. Monat) das Jahr beginnt, der

September der 7. Monat (lat. septem, der Siebte) ist,
der Oktober (lat. octem) der 8. Monat,
der November ( lat. novem) der 9. Monat und
der Dezember (decem) der 10. Monat.

Jahreskreis02

Kurzabriß der Jahres-Änderungen

Der größenwahnsinnige Julius Cäsar kam mit seinen Beratern auf die Idee, doch direkt mal den 5. Monat “Quinctilis”, also den Juli, nach sich selbst zu benennen. Im Jahre 153 v. Chr. verlegten die Römer den Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Januar, nämlich auf den Tag des Amtsantrittes ihrer Konsulen. Eine andere Quelle behauptet, es sei 45/46 v.Chr. gewesen. Ändert aber nichts daran, dass der Jahresbeginn vom März in den kalten Januar (nach dem doppelköpfigen Gott Janus benannt) mitten im Winter verlegt wurde.

Im Jahr 567 wurde wieder der 1. März zum Jahresbeginn erklärt. Man bezog sich damit erneut auf den Frühlingsanfang und die Frühjahrs-Tag-und-Nacht-Gleiche. Der 1. März war daher auch nur eine Art “Richtwert”, der tatsächliche Jahresbeginn hing von der Tag-und-Nacht-Gleiche ab.

Und wieder eine Änderung: im Jahre 1691 bestätigte die Kirche, die damals auch für den Kalender zuständig war, unter Papst Innozenz XII. (1691-1700) offiziell wieder den 1. Januar als Neujahrstag.

Mit der Umstellung des Julianischen Kalenders auf den Gregorianischen Kalender (nach Papst Gregor dem XIII), zog die Kalenderreform und damit der Dezember (der zehnte Monat) als Endes des Jahres fest in unsere Kalender und Köpfe als 12. Monat ein. Bleibt trotzdem Blödsinn und hat nichts mit den natürlichen Jahreszeiten zu tun. Der Jahres-Anfang ist nicht, wenn es arschkalt ist, und alle Natur noch schläft….. Man kann sich vorstellen: Wie schön war wohl der Jahresbeginn (Neujahr) im März für unsere Vorfahren, wenn alles beginnt zu erblühen und die Natur erwacht.

Wie ging es weiter?

Papst Gregor XIII., der von 1572 bis 1582 regierte, ordnete auf Grund eines Beschlusses vom Konzil von Trient in einer päpstlichen Bulle, die er am 24. Februar 1582 bekannt gab, die noch heute gültige Reform des Julianischen Kalenders an. Es wurden folgende Regelungen zusätzlich festgelegt:

1. Um die bis dahin aufgelaufene Differenz zwischen astronomischem und kalendarischem Frühlingsbeginn zu beseitigen, sind zehn Tage aus dem Kalender zu streichen. Auf Donnerstag, den 4. Oktober, hat unmittelbar Freitag, der 15. Oktober 1582 zu folgen.

2. Damit es nicht wieder zu Abweichungen vom Sonnenlauf komme, sind die Säkularjahre (volle Jahrhunderte wie 1700, 1800, 1900) Gemeinjahre zu 365 Tagen und keine Schaltjahre, es sei denn, sie sind ohne Rest durch 400 teilbar. Damit sind die Jahre 1600, 2000 und 2400 Schaltjahre mit 366 Tagen.

3. Die Osterregelung wird neu definiert.

“In manchen Kalenderwerken wurden die Daten für den Kalender “alten” und “neuen Styls” gedruckt. Johannes Keppler, zwar dem evangelischen Bekenntnis nahestehend, begrüßte aus sachlichen Gründen den “neuen Styl”. In zahlreichen Pamphleten wurde Papst Gregor XIII. angegriffen. Er würde den Gestirnen vorschreiben wollen, sich nach seinem Kalender zu richten, ja er sei gar der leibhaftige Antichrist, der sich anmaße, durch den “neuen Styl” Jesus Christus derart zu verwirren, dass dieser nicht mehr wisse, “wann der jüngste Tag sei”. In Italien, Spanien, Frankreich Portugal, Luxemburg und Polen wurde der Gregorianische Kalender sogleich im Jahre 1582 gemäß der Päpstlichen Bulle eingeführt. Bayern folgte 1583, Österreich und die Schweiz 1584, Ungarn 1587 und Preußen 1610. Das protestantische Deutschland ließ erst am 18. Februar 1700 sofort den 1. März folgen, ebenso Norwegen und Dänemark. Erhard Weigel, Professor zu Jena und Schüler von Leibniz, überzeugte die evangelischen Reichsstände schließlich, dass der “neue Styl” der astronomisch-chronologisch richtige ist, und der deutsche Kaiser Leopold I. setzte sich vehement für eine gemeinsame Festregelung ein.”

 

Die Gründe

Zusamenfassend sei noch einmal festgehalten: Dass das Jahr am 1. Januar beginnt war also längst nicht immer so: Bis ins zweite Jahrhundert vor Christus begann das Jahr im März. Dann veranlasste eine militärische Notwendigkeit die Römer, das Datum zu verlegen, die Kirche zog später nach und wir wechselten vom gregorianischen Kalender zum julianischen Kalender.

1. Die Ausdehnung des Röm. Reiches

Seit dem zweiten Punischen Krieg gegen Karthago befanden sich die Römer dauerhaft mit den iberischen Stämmen im Konflikt. Im Jahr 154 vor Christus brach eine bewaffnete Revolte aus und die iberischen Krieger drängten die Römer rasch zurück. Rom, das keine bedeutende Militärpräsenz in Spanien unterhielt, musste schnell handeln.

Insbesondere der Termin der Konsulwahlen im März verhinderte jedoch eine rasche Reaktion. Da die Aushebung der Truppen und der Anmarsch von Konsul und Heer nach Spanien viel Zeit in Anspruch nahmen, hätten die neuen Befehlshaber erst im Sommer ihre Truppen ins Feld führen können.

2. Praktisch: Mehr Zeit durch Verlegung des Jahresbeginns

Die Herrschenden wählten kurzerhand eine etwas unübliche Lösung: Sie zogen den Wahltermin und mit ihm auch den Jahresbeginn einfach vor. Da der Kalender in Rom wichtige religiöse Funktionen erfüllte, beaufsichtigten und verwalteten ihn die Priester. Sie entschieden über Feier- oder Unglückstage und waren für den Einbau von “Schaltmonaten” verantwortlich.

Pontifex Maximus beschloss im Jahr 154 vor Christus, den Jahresbeginn vom ersten März auf den ersten Januar zu verschieben. So konnten die wichtigen Wahlen bereits im Winter stattfinden.

 wintersonnenwende2

Wer ist also verantwortlich am kalten Jahresbeginn mitten im Winter?

Genau. Die Römer und die Kirche.

Da heutzutage weder die politischen Entscheidungen der alten Römer, noch die Institution Kirche oder machthungrige Päpste allein und diktatorisch Entscheidungen für die gesamte Welt treffen können, darf die Frage erlaubt sein, warum immer noch an solchen Entscheidungen festgehalten wird? Ach ja, die beiden Hauptgründe: das “war schon immer so” und dann noch “was für ein Verwaltungakt das wäre”. Da ich beides überholt und realitätsfremd finde, werde ich ab sofort den Jahresbeginn wieder zum 1.März feiern, der letzte Tag des Jahres ist entsprechend der 28. oder 29. Februar, und die FrühlingstagundNachtgleiche (Ostara) wird gebührend gefeiert als Beginn des Frühlings, des Wachsen, Gedeihens und Blühens und zwar am: 20./21. MÄRZ ! (-:

So willkürlich die Kalenderrechnung und -gebung auch gewesen sein mag, wer kann uns hindern, wieder im Einklang mit den natülichen Jahreszeiten zu leben? Weg von den Lügen, weg von Politik und Kirche, weg von Willkürlichkeit – und HIN ZUR NATURNÄHE und Mutter Erde und astronomischen Gegebenheiten. Ich mag den Anfang nicht mehr am Ende feiern, ich mag nicht mehr bestimmen lassen, dass ich gegen die Jahreszeit und gegen den natürlichen (Bio)Rhythmus leben soll. Ich glaube auch, dass der depressive Winterblues im Dezember und Januar uns Menschen nicht gut tut, und dass ein Jahresanfang zum 1. März viel symbolischen und emotionalen Positivismus mit sich bringen würde.

Deshalb wünsche ich euch auch keinen „guten Rutsch“ zu Silvester mehr sondern, einen schönen und noch andauernden Winter. (-; Ich rutsche nämlich erst zum 1. März! Ahoi.

Eure Nivi  (-:

:::::

Quellen:
1. –
http://www.feiern-online.de/feiern-online/inhalt-feiertage/neujahr.htm

2. –http://www.computus.de/grundlagen/der_julianische_kalender.html

3. – Siegfried Knepper, November 1999 E-mail: siegfried.knepper@gmx.de

4. – http://www.focus.de/wissen/experten/zerjadtke/pragmatische-kriegsentscheidung-die-roemer-sind-schuld-am-kalten-jahresbeginn_id_3811542.html

Literatur:

  • Plassman, J., Himmelskunde, Freiburg 1898 

  • Newcomb, S., Populäre Astronomie, Leipzig 1881

  • Mädler, J. H., Populäre Astronomie, Berlin 1852 

  • Plassman, J., Pohle, J., Der Sternenhimmel, München 1902

  • Budde, Klampen, Schlüsseldaten Astronomie, Dortmund 1996

  • Keller, Korkoschka, Himmelsjahr 1999, Stuttgart 1999 

  • L. Heilbron, The Sun in the Church, Harvard University Press

Erste Veröffentlichung am 24.12.2015

 

Passendes Zitat:

Jahresende und Silvester

Der 31. Dezember als Jahresende und der 1. Januar als Jahresanfang sind willkürliche Setzungen, “Buchhaltertermine” ohne kulturelle oder religiöse Verwurzelungen. Diesen Termin gibt es aber schon seit mehr als 2.000 Jahren: 46 vor Christus hat ihn Julius Caesar bei seiner – später so genannten – julianischen Kalenderreform eingeführt. Caesar löste mit dieser Setzung offiziell den 1. März als Jahresbeginn ab, der bei der Revision des römischen Kalenders 153 vor Christus festgelegt worden war. Der 1. März wurde aber auch nach der julianischen Kalenderreform von vielen Menschen beibehalten.  Die Byzantiner dagegen begannen das Jahr am 1. September; weite Teile der Christenheit wählten den 25. Dezember, die Menschwerdung Christi, zum Jahresbeginn (= Inkarnationsstil). Der Jahresbeginn mit der Geburt Christi war insofern konsequent, weil diese Geburt als Zeitenwende und auch die Jahre “a nativitate domini” (und das Jahr damit als “anno domini”) gezählt wurden. Nach der Gregorianischen Kalenderreform 1582, als der offizielle Kalender wieder dem tropischen Jahr angepaßt wurde, setzte sich ganz allmählich der 31. Dezember als Jahresende (Silvester) und der 1. Januar als Jahresbeginn durch. Erst 1691 hat Papst Innocenz XII. (1691 – 1700) diesen Jahresbeginn offiziell anerkannt.
© Dr.theol. Manfred Becker-Huberti, Köln

biosaatgut

28. November 2017
von Nivi
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Saatgutliste biologischer Anbieter

Saatgutliste
von nicht genverändertem Bio Saatgut und Keimlingen

Liebe Gaia Freunde,

kauft bitte, wenn es irgendwie geht, möglichste keine Produkte und kein Saatgut von Monsanto, Bayer und Co – Orientierung bietet unsere Saatgutliste zum Einkaufen. Konventionelles Saatgut und deren Produkte weitestgehend boykottieren, weil wir genverändertes und patentiertes Saatgut nicht unterstützen dürfen. Auf keinen Fall unterstützen wir mit unserem Einkauf für Tiere und Bienen/Insekten tödliche Pflanzen und Saaten. (Siehe auch Glyphosat, Round Up und Unkrautvernichtungsmittel)

Heute und hier eine Erweiterung unserer #Saatgut Einkaufsliste, die frei von Produkten der Agrarkonzerne Monsanto, Syngenta, Genmanipulation und Hybridsaatgut sein sollte.

Denkt bitte daran:

Wir entscheiden jeden Tag mit jedem Einkauf, ob wir die Genlobby unterstützen oder eben nicht!

 

Saatgutliste genunveränderter Anbieter

www.arche-noah.at
www.biogartenversand.de
www.biogartenladen.de
www.dreschflegel-saatgut.de
www.bingenheimer-saatgut.de
www.vern.de
www.kraeutergarten-storch.de/
www.prospecierara.ch
http://www.nutzpflanzenvielfalt.de/
http://www.raritätengärtnereimanfredhans.de/
http://www.zollinger-samen.ch/de/
http://www.freie-saaten.org/
http://www.reinsaat.co.at/
http://www.bio-saatgut.de/
http://www.culinaris-saatgut.de/home/
https://www.steiner-institut.eu/?s=saatgut
http://www.garten-des-lebens.de/gemuese-und-saatgut/
http://www.gruenertiger.de/
http://www.samenfest.at/
http://bioseeds.bplaced.net/Shop/
http://www.saatgut-vielfalt.de/

http://www.blaue-tomaten.de/

(Zusammengetragen aus unserer keltisch-druidisch Gruppe – Angaben ohne Gewähr)

 

Link zu unserer alten  ==>  Saatgutliste

—————————————–

↓ Zu vermeiden, egal wie lecker ↓

monsanto produkte saatgutliste genfrei

oxfam-grafik

Markenkraken – unser täglich Gift gib uns heute

 

Wer interessiert an essbaren Wildkräutern ist, findet auch bei Helenion ein grosses Angebot von Heil – und Gewürzkräutern.

==> https://www.helenion.de/

Unter anderem kann wer im Raum Berlin bis Uckermark wohnt, auch zu den Markttermine kommen und vorort das Angebot prüfen.

Wo bezieht ihr euer Saatgut her?  Wenn ihr selbst gärtnert oder zum Teil Selbstversorger seid, sammelt und trocknet ihr euer eigenes Saatgur für das nächste Jahr? Wir freuen uns über Rückmeldung und Kommentare. (-:

Viele Frühlingsgrüsse

Eure Nivi

biene auf aster

29. Oktober 2017
von Nivi
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75 Prozent weniger Fluginsekten

Jahrzehntelange Untersuchungen belegen massive Biomasseverluste: 75 Prozent weniger

75 Prozent weniger Fluginsekten. Alarmierender Rückgang bei den Bienenvölkern: Von 55 in Deutschland vorkommenden Arten sind bereits über die Hälfte gefährdet.

27 Jahre wurden Schutzgebiete untersucht – die Ergebnisse sind erschreckend: Mehr als 75 Prozent weniger Biomasse bei Fluginsekten. Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob die Insektenwelt in Schwierigkeiten steckt, sondern wie das Insektensterben zu stoppen ist.”

“Etwa 60 Prozent aller Naturschutzgebiete sind hierzulande kleiner als 50 Hektar. Die Gebiete werden durch ihre Insellage und durch ihre langen Außengrenze stark von ihrer Umgebung beeinflusst – äußere Einflüsse, wie der Eintrag von Pestiziden oder Nährstoffen (Eutrophierung) können nicht ausreichend abgepuffert werden.”

Der NABU e.V. fordert:

Inner- und außerhalb von Schutzgebieten muss verantwortungsvoller mit der Natur umgegangen werden. Auch wenn die Ursachenforschung mit Hochdruck weiterbetrieben werden muss, zeigen aus Ansicht des NABU bereits viele internationale Studien, dass hochwirksame Insektengifte und hier besonders aus der Wirkstoffklasse der Neonicotinoide eine bedeutende Rolle spielen können. Allein schon aufgrund dieser Ergebnisse fordert der NABU ein sofortiges und vollständiges Verbot dieser Pestizide.

Bildergebnis für usa lastwagen bestäubung bienen

Viele Leitmedien und Zeitungen harren geistig immer noch in der “heilen Natur” von vor zwanzig Jahren und behaupten allen Ernstes noch in diesem Sommer, das Insekten und Bienensterben sei gar ein Reinfall auf die Werbekampagnen einer grün-roten Wahlkampagne. Solange in den Medien nur hin und wieder berichtet wird, oder gar politische Interessen vor Arterhaltung und Rettung einer vom Austerben bedrohten Tierart gefaselt wird, kann kein Bewußtsein in der Bevölkerung entstehen. Denn wer von uns zählt schon tatsächlich, wie viele Bienen und Hummeln de facto in seinem Garten fliegen oder in seine Balkonkästen zu den Blumen ? Bei dem ein oder anderen Heckengespräch zwischen Nachbarn hört man schon mal ab und zu, “Komisch waren aber echt wenig Hummeln dieses Jahr”. Aber dann wird wieder zum Tagesgeschäft übergegangen und die meisten haben keine Ahnung welche biologische, ökonomische und wirtschaftliche Katastrophe ein Insektensterben, das nicht gestoppt wird, verursachen wird.

Brisante Themen, die uns alle angehen sind die Fusion Bayer und Monsanto, der Einsatz von Glypusa lastwagen bestäubung bienenhosat (Round up), die einseitige Ausrichtung auf Agrargroßbetriebe, der Rückgang von Insekten insgesamt und das immense Bienensterben. Die Imker sind schon lange in Sorge – aber wer hört ihnen zu?

Auch Schmetterlinge und Schwebfliegen sind betroffen. Aber solange der Euro rollt, wird kein Pestizidhersteller und kein Politiker die Handbremse ziehen oder umdenken.

Das kann der engagierte Naturfreund soviel Petitionen unterschreiben oder auf Demos herumhüpfen wie er will.

Den Tenor der Politik: “Was das massenhafte Sterben der Insekten verursacht habe, sei noch nicht hinreichend geklärt.”

Wunderbar, auf dieser Aussage ruht man sich seit Jahren aus, wahrscheinlich solange, bis sprichwörtlich kein Honig mehr fließt. Der Mensch braucht ja die Insekten nicht, man kann perfide die Bäume wie in China ja von menschlicher Hand bestäuben lassen (→ Ausgerottet: In einem Obstanbaugebiet Chinas summt keine Biene mehr).

Oder wie in den USA wenn mit tonnenschweren Lastwagen Bienen durchs Land geschickt und transportiert werden müssen, um die Bestäubung, die auf natürliche Weise nicht mehr funktioniert, aufrecht zu erhalten. Koste es, was es wolle. Dem Menschen ist kein (Tier- oder Insekten-)Leben heilig genug, wenn der Profit steigerbar ist. “Wanderimkerei” wird das zärtlich genannt.

Ein weiterer Aspekt: Die fehlende Nahrungsquelle, die Insekten für Vögel bilden, wird auch gern ausser Acht gelassen (siehe Amselsterben).

 

Die Netzfrauen recherchierten bereits 2014: Ein Bienenvolk braucht 150 Millionen Blüten, um genug Honig für den Winter zu haben. Noch im letzten Jahrhundert konnten die Bienen Minnesotas im Frühling in Blüten von Löwenzahn, Wildblumen, Alfalfa und Süßklee schwelgen, auch weil die Farmer früher die beiden letzteren Pflanzen als Eiweißfutter anbauten. Dadurch wurde Minnesota eine Art Honigmekka, das auch heute noch unter den fünf Staaten ist, die den meisten Honig produzieren. Heute gibt es in Minnesota größtenteils Soja- oder Maismonokulturen, in denen dank der Agrochemie nichts anderes wächst oder gar blüht.

Die in Verruf geratenen Neonikotinoide sollen laut Bayer in den Pflanzen in einer Konzentration vorliegen, die für Bienen und andere bestäubende Insekten ungefährlich ist. Dummerweise wird das Saatgut mit diesen Substanzen beschichtet. Damit die Körner nicht klumpen und die Saatmaschinen verstopfen, wird ein pulverförmiges Trennmittel zugegeben. Bei der Aussaat staubt dieses Pulver heraus und wird mit dem Wind als giftige Wolke verteilt. Diese Beschichtung mit Pestiziden betrifft in den USA 90% des Saatguts, wobei die Bauern beim Einkauf auch ökonomisch wenig Handlungsspielraum haben.

Eine Lösung kann nur sein, radikal und sofort die entsprechenden Pestizide und Neonikotinoide zu verbieten. Das wiederum ist Aufgabe der Politiker, und die, die das Volk immer wieder wählt, kümmert es aber wenig. Wer so verantwortungslos mit Flora und Fauna umgeht, schafft keine enkelkompatible Welt.  Aber wen kümmerts, solange der eigene Kühlschrank noch voll ist?


Quellen und weitere Information:

  • https://www.nabu.de/news/2017/10/23291.html?utm_source=Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=KW42_
  • http://www.rp-online.de/nrw/panorama/insektensterben-in-nrw-vorwuerfe-gegen-bauern-aid-1.7162883
  • http://meedia.de/2017/07/18/angeblicher-insektenschwund-wie-die-medien-in-die-gruen-rote-wahlkampffalle-tappten/
  • http://www.naturfreunde-nrw.de/naturfreunde-herzogenrath-merkstein-intensive-diskussion-bayer-vertreter
  • https://www.galileo.tv/weltweit/die-menschlichen-bienen-aus-china/
  • http://www.presseportal.de/pm/25171/3047184
  • http://globale-allmende.de/umwelt/biosphaere/apis-mellifera/wanderimkerei_usa
  • https://netzfrauen.org/2014/07/08/das-bienensterben-aus-sicht-der-wanderimker-den-usa/

 

5. Oktober 2017
von Ryusei
1 Kommentar

Fünfzehn Minuten Quark Brot – Weizenglutenfrei – mit Dinkel und Ei und Quark

Heute gibt es das 2. Brot Rezept von uns

Fünfzehn Minuten Quark Brot – Weizenglutenfrei

Wenn man sich Gedanken macht, was in seinem täglich Brot alles enthalten ist kommt man zu dem Schluss, dass sich was ändern muss. Und da ich den Bäcker nicht umstimmen kann, werde ich zum selbigen. :O)

Inhalte von Industriebrot sind Weizen [dieser ist total überzüchtet und voll mit “schädlichem*” Gluten]¹ – der menschl. Körper kommt auf Dauer nicht damit klar und wehrt sich.
¹ nachzulesen in den Büchern:
Weizenwampe von Dr. Med William Davis; Goldmann Verlag 
Dumm wie Brot von Dr. David Perlmutter; Mosaik Verlag

*im Sinne von zuviel

Weiter Inhaltsstoffe sind Backtriebmittel, Speisesalz (nix gegen Salz – aber bitte ohne künstl. zugesetztes Fluorid und Jod)

Um auf das tägl. Brot nicht zu verzichten und etwas unabhängig vom Angebot des Bäckers und den Inhaltsstoffen zu sein gibts jetzt das Rezept. Es ist total einfach und ich trauen jedem zu dass er/sie das hinbekommt. :O)

Zutaten:

500g Dinkelmehl
500g Magerquark
2 Päckchen Backpulver
2 Eier
2 TL Meersalz
2 TL Zucker

 

 

Alle Zutaten in eine Schüssel und nun mit dem Knethaken ordentlich durch rühren.

Nun den Teig aus der Schüssel holen und nochmals kräftig durchkneten mit den Händen. Danach zu einem Brot formen und mit einem Messer oben einritzen.

So, nun ab in den Ofen damit, aber ACHTUNG: OFEN Vorheizen auf  180°C!; bei 180°C E-Herd; 160°C Umluft; Stufe 3 Gas, nun 40 Minuten backen. Nach der Backzeit könnt ihr das Brot aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

(Probiert das nochmal selbst mit der Umrechnung 180°C ist für den E-Herd Ober/Unterhitze)

TIPP: Damit die Kruste ein wenig weicher wird, könnt ihr eine Schale mit Wasser in den Backofen stellen.

So, nun viel Spass beim backen und geniessen.

Ich freue mich auf eure Kommentare :O)

 

Hier der Link zum drei Minuten Brot

 

 

 

10. August 2017
von Nivi
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Deutschlands Vogelarten sind gefährdet

Deutschlands Vögel sind in großer Gefahr

Fast 3/4 unserer einheimischen Vogelarten sind vom Aussterben bedroht oder gelten als gefährdet. Zu den betroffenen Arten gehört auch das Braunkehlchen – der Vogel auf unserem Bild. Seit 1990 ist sein Bestand um 63 % zurückgegangen.

Bei euch piepts wohl?

Hauptverantwortlich für das dramatische Artensterben unter den Feldvögeln ist die industrielle Landwirtschaft. Der intensive Einsatz von Unkrautkillern wie Glyphosat und von Insektiziden vernichtet die Nahrungsgrundlage der Vögel. Ausgeräumte Agrarlandschaften, in denen auf vielen Hektar nur noch Mais oder Getreide wächst, bieten keinen Lebensraum für Braunkehlchen & Co. Selbst die Bundesregierung sieht inzwischen „erheblichen Handlungsbedarf“. Doch bisher tut sie nichts, um das Vogelsterben aufzuhalten.

Vogelsterben Deutschland 2017
Ursachen: Insektensterben, Agrargifte, Neonicotinoide, Naturzerstörung, Vogelschlag an GLAS, Katzen,Verkehr oder Windräder & Rabenvögel, Baumfällungen, zu häufiges Rasenmähen, Vogeljagd

Es gibt viele Gründe:

Unter anderen:

  1. Es gibt zuviel Mais auf den Feldern aber Mais ist keine Futterstelle für Singvögel.
  2. Früher waren die Kleinvögel in den Stoppelbrachen unserer Felder zu  finden. Jetzt wird direkt nach der Ernte umgegraben oder im Herbst wieder neu ausgesät. Fehlplanung der überdimensionierten Landwirtschaft.
  3. Bäume werden zu schnell und zu oft gefällt. Je länger ein Baum lebt, desto mehr Insekten leben in und auf ihm. Je weniger Bäume desto weniger Nistplätze.
  4. Insektensterben ist gleichbedeutend mit Vogelsterben!
  5. 18 Millionen Vögel sterben jährlich an Vogelschlag an Glas  – Gebäuden, Scheiben usw. ==> https://www.bund-nrw.de/themen/vogelschlag-an-glas/

 

Fast die Hälfte aller Brutvögel in Deutschland stehen auf der Roten Liste, viele weitere Vogelarten auf der Vorwarnliste. Vor allem die ganz gewöhnlichen, früher weit verbreiteten Vögel sind gerade im Schwinden begriffen. 248 Vogelarten brüten in Deutschland, doch nicht einmal die Hälfte davon ist ungefährdet. So die erschreckende Bilanz der Roten Liste für Brutvögel in Deutschland, die im August 2016 erschienen ist.

 

Vogelsterben, Insektensterben, Artensterben…

Fusion von Monsanto und Bayer? Schlimmer geht es kaum : Bayer trennt sich von Saatgut.

Früher nannten wir das: “….die würden für Geld auch ihre eigene Oma verkaufen.”

 


Unsere globale und bundesweite Raubbauwirtschaft und der unerfüllbare und zerstörerische Traum vom unbegrenzten Wachstum führen zu immer massiveren Schäden, nicht nur in der Vogelwelt.
Es ist dringendst an der Zeit, etwas zu ändern – für jeden von uns.

 

Auszug aus einer Rede von Axel Mayer beim “March against Monsanto & Syngenta” am 20. Mai 2017 in Basel:

“In was für Zeiten leben wir, wenn Bienenvölker in Großstädten besser gedeihen als auf dem Land!

Wenn unsere Insekten sterben, dann müssen wir in postfaktischen Zeiten die Ursachen analysieren & klug bewerten
und wir müssen dennoch wütend & zornig sein.

Ich stehe hier für den BUND, für einen Naturschutzverband

Die Medien schauen gerne nach Afrika, wo die Nashörner von Wilderern ausgerottet werden
Wir müssen für die Nashörner kämpfen

Aber unser badisch-schweizer-elsässisches Nashorn
ist der Käfer, der Schmetterling und die Schwalbe

Und wir kennen die Firmennamen unserer Wilderer…”

Die Rede finden Sie hier.

…………

Quellen und weitere Informationen:

  • http://www.mitwelt.org/insektensterben-bayer-monsanto-syngenta-rede.html
  • http://www.bund-rvso.de/vogelsterben-ursachen.html
  • http://www.wochenblatt.de/nachrichten/welt/Rote-Liste-bedrohter-Vogelarten-vorgelegt-Mehlschwalbe-Mauersegler-und-Spatz-gefaehrdet;art5578,376814
  • https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/artenschutz/rote-listen/10221.html

 

 

glyphosat

6. Juli 2017
von Nivi
Keine Kommentare

Erfolg gegen Glyphosat über 1,3 Mio Unterschriften

Unglaublich viele Unterschriften –
ein Erfolg gegen Glyphosat Anwendung

stopp glyphosat

Jetzt geht die Auseinandersetzung um das meistverwendete Ackergift der Welt in die entscheidende Runde. Trotz aller Skandale und Vertuschungen, trotz der verheerenden Auswirkungen auf die Artenvielfalt und trotz seiner wahrscheinlich krebserregenden Wirkung wird die EU-Kommission am 19. Juli wohl offiziell vorschlagen, das Pestizid für weitere zehn Jahre zuzulassen. Aber unseren Protest kann sie nicht länger ignorieren: Dank unserer erfolgreichen Bürgerinitiative wird sich die Kommission in einem formellen Verfahren unseren Forderungen stellen müssen.

Weitere Informationen:

==> Europäische-Bürgerinitiative-Stop-Glyphosat

Und wer mitmachen und spenden möchte:

==> Mitmachen oder spenden

“Verbot von Herbiziden auf Glyphosat-Basis, deren Exposition mit Krebs beim Menschen in Verbindung gebracht wurde und zu einer Verschlechterung des Zustands von Ökosystemen geführt hat; Sicherstellung, dass die wissenschaftliche Bewertung von Pestiziden für die Genehmigung durch die Regulierungsbehörden der EU allein auf der Grundlage veröffentlichter Studien erfolgt, die von den zuständigen Behörden und nicht von der Pestizidindustrie in Auftrag gegeben wurden; Festlegung EU-weit verbindlicher Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden mit Blick auf die Erreichung einer pestizidfreien Zukunft.”

Mehr auf der Seite vom:

Umweltinstitut München

 

 

stopp ramstein

9. Juni 2017
von Nivi
Keine Kommentare

Stoppt Drohnenkriege von deutschem Boden – Ramstein

STOPPT RAMSTEIN!
Stoppt Drohnenkriege von deutschem Boden
AKTIONSWOCHE mit FRIEDENSCAMP vom 03. bis 10. September 2017

Wortlaut des Ramsteiner Appells:

Angriffskriege sind verfassungswidrig – von deutschem Boden darf kein Krieg ausgehen !

” Wir Bürgerinnen und Bürger fordern alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, die Nutzung von Militärbasen auf unserem Territorium und die Einbeziehung des Luftraums über der Bundesrepublik zur Vorbereitung und Führung von völkerrechts- und grundgesetzwidrigen Angriffskriegen sofort durch einen Beschluss unserer Volksvertretung zu verbieten, wie es der Artikel 26 unseres Grundgesetzes zwingend
vorschreibt. “

Direkt Link: http://www.ramstein-kampagne.eu/

Wer nicht hin kann oder möchte, kann trotzdem etwas für den Frieden tun und ein paar Flyer verteilen, und wenn ihr sie nur im eigenen Hausflur oder beim nächsten Arztbesuch auslegt. Bitte helft bekannt zu machen, dass regelmässig kriegerische Angriffe von deutschem Boden ausgehen.

Militärbasis Ramstein muss geschlossen werden, wir schweigen nicht länger.

Flyer könnt ihr hier direkt bestellen: Flyer Info Ramstein

Und denkt bitte auch daran, wenn im September Wahlen sind – denn jeder, der die etablierten Altparteien wählt, sei es SPD, CDU, CSU, GRÜNE, FDP – der wählt auch Ramstein!

 

Kurzvideo  2015 – es hat sich nichts geändert.
(Nur sichtbar auf der Webseite oder Youtube)

Viele  Menschen, wissen nicht einmal davon:

Stopp Ramstein 2017

Aktionswoche Ramstein

Was du tun kannst:
Unterzeichne gemeinsam mit uns den Appell:
http://www.ramstein-kampagne.eu/unterstuetze-die-kampagne/

Und erzähle es weiter.
Jeder einzelne hilft.
Für den Frieden.

19. Mai 2017
von Nivi
Keine Kommentare

Macht FRIEDEN

Nicht über Frieden REDEN, fangt einfach endlich mit FRIEDEN an !

** Aktion bis Anfang November 2017 **

Der Petitionstext:

“Krieg, Terror und Elend sind immer noch Alltag für die Menschen in Syrien. Viele müssen fliehen und riskieren dabei ihr Leben. An immer mehr Fronten wird gekämpft. Seit Dezember 2015 ist auch die Bundeswehr Kriegspartei: Sie beteiligt sich am Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat. Doch dies hat die Situation der Menschen in Syrien überhaupt nicht verbessert. Im Gegenteil.  Mehr als 130 Millionen EUR kostet der Einsatz jährlich. Geld, das für humanitäre Hilfe und zivile Konfliktbearbeitung sehr viel dringender gebraucht wird und dort viel besser investiert wäre.

Wir sind überzeugt:
Militär und Waffen bringen keinen Frieden!

Afghanistan ist dafür ein mahnendes Beispiel.

Daher fordern wir alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf:

  • Stimmen Sie gegen die Verlängerung des Bundeswehrmandats für Syrien!
  • Erhöhen Sie stattdessen die humanitäre Hilfe für die Menschen in Syrien!
  • Bauen Sie die Möglichkeiten der Zivilen Konfliktbearbeitung aus!”

macht frieden

 

Weitere Infos:

 

Knoblauchtrunk mit Zitrone - Lebenselixier

16. Mai 2017
von Qoun Sun
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TTIP Urteil des Europäischen Gerichtshofes

Endlich eine positive Nachricht zum Thema TTIP !

Der Europäische Gerichtshof hat heute über die Klage der Europäischen
Bürgerinitiative (EBI) “Stop TTIP” gegen die EU-Kommission geurteilt.
Das Gericht erklärte den Beschluss der EU-Kommission für nichtig, mit
dem die Registrierung der geplanten Europäischen Bürgerinitiative “Stop
TTIP” abgelehnt wurde. Laut den Richtern, stellt die geplante
Bürgerinitiative keine unzulässige Einmischung in den Gang des
Gesetzgebungsverfahrens dar, sondern löst zur rechten Zeit eine
legitime demokratische Debatte aus. Die  “selbst-
organisierte” EBI (Europäische Bürgernitiative) sammelte dennoch 3.284.289 Unterschriften und
erreichte das Quorum in 23 Mitgliedsstaaten.
stopp ttip

Zu dem heutigen Urteil sagte Sven Giegold: “Unabhängige Richter verteidigen die Rechte der Bürger, nicht lautstarke
Populisten. Das Urteil ist eine Ohrfeige für Jean-Claude Juncker. Der EU-Kommissionspräsident hatte die unliebsame Bürgerinitiative gegen
TTIP und CETA persönlich gestoppt. Mit dem Urteil wird die EU-Kommission in die Schranken verwiesen. Der EuGH hat die Stärke des
europäischen Rechtes bewiesen: Die EU-Kommission kann den Bürgern keinen Maulkorb verpassen.

EU darf Millionen TTIP Gegner nicht ignorieren

Das Gericht hat die Stimme der Bürger in Europa gestärkt. Die Europäische Bürgerinitiative ist kein Schönwetter-Beteiligungsverfahren, sondern muss zu einem wirksamen Mitspracheinstrument werden. Der EuGH hat heute den Weg zu einer Aufwertung der Bürgerinitiative gewiesen. Für die drei Millionen Europäer, die ihre Stimme gegen TTIP und CETA erhoben haben, ist das Urteil ein Sieg in der Verlängerung”.
…………..

Quellen: