Gaias Kinder

Natürlich nachhaltig.

9. Januar 2017
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Erdfliegen und Trauermücken

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Trauermücken: Kleine Fliegen in Blumenerde erfolgreich bekämpfen

Erdfliegen sind unglaublich lästig. Manche nennen sie auch Trauermücken, die kleinen schwarzen Fliegen, die vom Gießen aufgeschreckt wild aus der Blumenerde schwirren sind aber leider nicht “nur” lästig. Ihre Larven ernähren sich mitunter auch von den zarten Wurzeln der Pflanzen. Hilfe bringt richtiges Gießen, Umtopfen, eine Schicht Quarzsand und vor allem ein Gelbsticker.

Erdfliegen sind schwarz und circa zwei Millimeter lang. Ein Weibchen kann circa 160 Eier ablegen! Daraus schlüpfen Larven, 6 bis 7 Millimeter lang, weißlich mit schwarz gefärbtem Kopf. Sie schlängeln sich durch die Blumenerde und sind nicht schön anzusehen wenn sie herumschwirren. Sie lieben feuchte Erde, und je feuchter die Erde ist, desto mehr vermehren sie sich auch.

5 Tipps gegen die ollen Erdfliegen

  1. Umtopfen. Dabei die neue Erde nicht zu sehr andrücken. Qualitätserde nehmen, auf keinen Fall Billigerde.
  2. Weniger gießen und dafür öfter. Wenn möglich, die Blumenerde immer abtrocknen lassen. Wenn möglich von unten gießen!
  3. Gelbsticker aus dem Gartencenter/Blumenladen kaufen und damit einfangen. Durch den speziellen Gelbton werden die Trauermücken angelockt. Sie bleiben an dem Leim kleben und können keine weiteren Eier ablegen.
  4. Alternativ: die Töpfe mit einer dünnen Schicht Sand abdecken. Am Besten Quarzsand, andere Sorten sind oft zu kalkhaltig, das vertragen nicht alle Pflanzen.
  5. Gegen die Larven helfen auch nützliche Nematoden.  Einfach im Fachhandel nach SF-Nematoden fragen.

Gelbsticker oder Gelkarten einfach in den Boden stecken.

 

Gelbsticker oder Gelkarten einfach in den Boden stecken.

würmchenartige Nützlinge für die Erde

Würmchenartige Nützlinge für die Erde: Nematoden

Bei starkem Befall und wenn die Erdfliegen schon um eure Nasen fliegen empfehlen wir auf jeden Fall als erste wichtige MaßSchnittlauch im Topfnahme die Gelbsticker! Ihr könnt die Gelbsticker mehrere Wochen in der Blumenerde stehen lassen. Wenn nichts mehr um euch herum aufscheucht, wenn ihr eure Pflanzen gießt, dann ist es Zeit den Gelbsticker zu entfernen. Als zweite Maßnahme prüft auf jeden Fall euer Gießverhalten und vermindert die Feuchtigkeit in der Pflanzenerde.

Übrigens: Unsere gern gekauften Küchenkräuter wie Basilikum, Schnittlauch, Salbei, Oregano im Blumentopf usw. bringen leider mit ihrer Billigerde sehr oft die Erdfliegen und Trauermücken direkt mit. Wenn ihr also Fan solcher Küchenkräuter seid, verhindert ihr Erdfliegen am besten durch sofortiges Umtopfen, oder aber stellt die Kräuter auf den Balkon oder direkt in den Garten, um Erdfliegen in der Wohnung zu vermeiden.

 

Schreibt uns gern in den Kommentaren welche Erfahrungen oder Tricks ihr mit den Erdfliegen gemacht habt, wir freuen uns über Feedback (-:

 

Wir haben es satt 21. Jan 2017

8. Januar 2017
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Wir haben es satt ! 2017

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Wir haben es satt !

Für gesundes Essen und ökologische Landwirtschaft

Wir haben es satt 2017 Demo Berlin

Sei es Glyphosat, Tierschutz, Gentechnik oder Düngerecht: Landwirtschaftsminister Schmidt (CSU) machte sich jedesmal zum Sprachrohr der Agrarindustrie. Umwelt- und Verbraucher/innenschutz, das Wohl der Tiere oder der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft sind für ihn offensichtlich zweitrangig.

“Diese Entwicklung, das Sterben der Bauernhöfe, die Industrialisierung unserer Landwirtschaft und unserer Lebensmittelwirtschaft können wir in ganz Deutschland, ja in der ganzen Welt beobachten. Agrarkonzerne wie Bayer/Monsanto und Landwirtschaftsminister Schmidt treiben sie voran. Das hat nicht nur Folgen für die betroffenen Bauern und Bäuerinnen. Hunderte Millionen Menschen leiden an Hunger oder Mangelernährung, die Artenvielfalt schwindet, die Klimakrise verschärft sich.”
Nehle Hofer / Bund e.V.

 

Wer sich beteiligen möchte, kann Infomaterial anfordern, Plakate verteilen oder selbst nach Berlin kommen.
Am 21. Januar 2017 fordern wir wieder in Berlin: Bauernhöfe statt Agrarindustrie! Gutes Essen für alle! Demokratie statt Konzernmacht!

Im Wahljahr 2017 wird entschieden: Weiterhin Steuermilliarden für Agrar- und Chemieindustrie, Großgrundbesitz und Tierfabriken? Oder werden die regionale Landwirtschaft und das Lebensmittelhandwerk sowie Tier- und Umweltschutz gefördert? Wir wollen eine sozial gerechte Agrarpolitik! Kleinere und mittlere Höfe müssen überleben können.

Die Lage der bäuerlichen Betriebe in Deutschland ist schon jetzt dramatisch. In den letzten zehn Jahren mussten mehr als 100.000 Höfe in Deutschland ihre Tore schließen. Eine Trendumkehr ist nicht abzusehen. Im Gegenteil: Mit Elefantenhochzeiten, wie der von Bayer mit Monsanto, wollen Agrarkonzerne noch mehr Einfluss auf unsere Ernährungsgrundlagen erhalten – Pestizide, Patente und Gentechnik für Konsument*innen inklusive. Bayer-Monsanto würde bei einer erfolgreichen Fusion zum globalen Marktführer in Sachen Saatgut und Pestizide und könnte fast im Alleingang bestimmen, was Landwirt*innen pflanzen und Verbraucher*innen essen.

Demokratie statt Konzernmacht!

Weitere Infos unter:

Aufruf: https://www.bund.net/themen/massentierhaltung/tierhaltung/wir-haben-es-satt/

Infos auf Facebook teilen: https://www.facebook.com/events/171131620015780

Wir haben es satt: http://www.wir-haben-es-satt.de/start/aufruf/

 

wasser ist menschenrecht

20. Dezember 2016
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Wasser ist (K)EIN MENSCHENRECHT

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Nestlés Meinung: Wasser ist KEIN MENSCHENRECHT!

Nestle:  Wasser ist KEIN Menschenrecht
Nestle: Wasser ist KEIN Menschenrecht
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Der Konzernchef Peter Brabeck-Letmathe von Néstle spricht ganz schnöselig dem Menschen das Recht auf Wasser ab. Wasser “sei ein Lebensmittel, wie jedes andere auch, dass eben was kostet”. Wer es sich grapscht – darf es wegnehmen und verkaufen. Hmmm, möge sich der Hochmut in seinen Füßen verfangen und er mal so richtig die Kraft des feuchten Elementes zu spüren bekommen.

Den Wenigsten von uns ist klar: das leckere und saubere Trinkwasser, dass wir in unseren Supermärkten so mühelos kaufen können, wurde oft anderen Menschen weggenommen. Und u.a. der Konzern Nestle bereichert sich daran, verkauft das Wasser für teuer Geld und nimmt es der Bevölkerung an den Quellen fort, die oft keines mehr haben oder nur sehr überteuert  ihr Wasser “zurückkaufen” müssen.

Der so genante “Markführer” Nestlé lässt Wasser aus der südafrikanischen Quelle Doornkloof abfüllen. Seit 2011 wird dort Wasser in Flaschen von Nestlé abgefüllt und abtransportiert. Von da an heißt es in aller Welt “Pure Life”. Vor Ort aber kann sich das “reine Leben” niemand leisten!

Bitte unterstützt das nicht!
Kauft einfach von anderen Anbietern, möglichst regional.

Wir werden bald eine Liste von Anbietern einfügen, deren Trinkwasser man relativ unbedenklich kaufen und trinken kann.

 

Lebendiges Mineralwasser – Die höchste Form der Reinheit

Reines, lebendiges Mineralwasser wird immer mehr zur Mangelware. Es ist empfehlenswert, den Trinkwasserbedarf von Tiefenquellen zu kaufen, wie sie z.B. von der St. Leonhards-Quelle, Plose oder Hornberger genutzt werden. Wichtig ist zu beachten, dass das in Frage kommende Mineralwasser – möglichst stilles Wasser – in Glasflaschen abgefüllt wurde.

Bei stillen Mineralwässern in Kunststoffflaschen kann es zu einer Verkeimung kommen. Bei einer Untersuchung im Auftrag von Oktober 1995 hat Prof. F. Daschner vom Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene in Freiburg in 30% der getesteten stillen Wässer unter anderem auch Erreger von Hirnhaut-, Harnwegs- und Lungeninfekten nachgewiesen.

Wasser klar und reinLebendiges Mineral-Wasser – egal in welcher Form – ist ein Löse-, Schwemm- und Reinigungsmittel für unseren Körper. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung werden die Mineralien und die so genannten wertvollen Inhaltsstoffe in Mineralwässern nicht komplett verwertet.

(Quelle: derhonigmannsagt.com)

 

Die schöne Etikettierung auf unseren Wasserflaschen ist oft mit ihren Mineralgehalten und Grenzwerten leider viele Jahre alt und nicht aktuell. Schaut euch mal das Datum auf euren Wasserflaschen an. So z.B. Burgwallbronn Mineralwasser Medium, Quelle Dinslaken, wartet auf seinen Flaschen mit einem Analyseauszug von 2005 auf. Das ist dafür, dass wir nun das Jahr 2015 schreiben schon fast frech.

Was viele auch nicht wissen: die Grenzwerte von Trinkwasser aus dem Wasserhahn und Mineralwässer sind zudem unterschiedlich. Es gibt hierzu eine Untersuchung von dem wunderbaren  foodwatch:

Mineralwasser im Handel

Rund dreizehn Prozent der Mineralwassermarken, für die foodwatch Daten vorliegen, enthalten für Säuglinge und Kleinkinder kritische Mengen Uran. Darunter bekannte Marken wie San Pellegrino und Perrier von Nestlé oder Überkinger. foodwatch hat für mehr als 400 Marken Daten zur Uranbelastung zusammengetragen. Die Liste (Beginn 2009) sehen Sie hier.

Medikamenten Rückstände im Trinkwasser

Und nicht zu letzt können unsere besten Klärwerke manche Medikamente, die wir so wegspülen, nicht filtern. Daher ist unser Trinkwasser auch vielfach mit häufig gebrauchten Medikamenten wie Schmerzmittel Ibuprofen, Rheumamittel, Mittel gegen Sodbrennen, Antidepressiva, Hormonen der Antibabypille usw. belastet, wenn auch in geringen Mengen.

Unklare Langzeitwirkungen

Ein anderer weißer Fleck auf der Forschungslandkarte ist das Thema Langzeitwirkung, unter Experten “chronischer Effekt” genannt. Also die Frage, ob der regelmäßige Konsum winzig kleiner Pharmakonzentrationen über einen langen Zeitraum, z.B. mehrere Jahrzehnte, schädlich für den Menschen ist. Ein weitere Hypothese, die gegenwärtig geprüft wird, lautet, dass die immer intensivere Behandlung unseres Wassers mit immer neuen Reinigungsstufen (z.B. mit Ozon), Rückstände zum Beispiel von Röntgenkontrastmitteln zwar immer besser herausfiltern, dass dies aber zu Umwandlungsprodukten führt, die für die Umwelt wiederum schädlich sein können.

(Quelle: Trinkwasser: So gefährlich sind Medikamentenreste)

Aufgespürt wird nur, was auch gezielt gesucht wird…..

Allerdings hat die gute medizinische Versorgung eine unerwünschte Nebenwirkung: Rückstände der Medikamente finden sich in Gewässern und im Grundwasser. Teilweise sind selbst im Trinkwasser noch Spuren der Arzneimittel nachzuweisen.

Sie gelangen hauptsächlich mit den Abwässern aus Privathaushalten dorthin. Und das lässt sich zum Großteil auch kaum vermeiden: Viele Medikamente werden vom Körper nur unvollständig aufgenommen. Ein Teil der Substanzen oder ihre Stoffwechselprodukte werden wieder ausgeschieden.

Hinzu kommt, dass viele Menschen alte oder nicht mehr benötigte Medikamente einfach in die Toilette oder die Spüle kippen – oft ohne sich möglicher Umweltfolgen bewusst zu sein.

Die Lösung

Eine Lösung kann eigentlich nur darin liegen, dass wir alle umdenken. Sauberes und gesundes Wasser aus den Wasserhähnen ist ein hohes Gut und keine Selbstverständlichkeit. Wir, die Verbraucher können nicht auf all unsere Medikamente verzichten, das ist klar. Aber wir können verantwortungsbewusst mit der Entsorgung umgehen.

Dazu gehört, Medikamente sachgerecht zu entsorgen. Das heißt, sie nicht in die Toilette zu werfen, sondern zumindest in den Hausmüll, mit dem sie dann verbrannt werden.

Besser noch wäre es nach Ansicht vieler Experten, das Entsorgungssystem über die Apotheken wieder einzuführen, das 2009 abgeschafft wurde. Auch die Entwicklung angemessener Packungsgrößen und verbesserter Darreichungsformen mit geringeren Wirkstoffdosen und nicht zuletzt die Prävention von Erkrankungen könnten dazu beitragen, die Belastung der Gewässer deutlich zu reduzieren.

(Quelle: http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article121881755/Wasseranalysen-zeigen-was-Aerzte-verschreiben.html)

Der zweite Punkt ist, dass wir Verbraucher ausschliesslich Mineralwasser oder stille Wasser von Anbietern aus dem Fairtrade oder einer weißen Liste kaufen (möglichst in Glasflaschen) und solche Grosskonzerne wie Nestle auflaufen lassen durch einfachen Warenboykott. Wie lecker auch immer die Nestlé Produkte schmecken mögen, es ist sehr wahrscheinlich, dass jeder von uns auch ein adäquates anderes Produkt finden wird, dass nicht in diesem Ausmaße andere Länder und Menschen ausbeutet.

Das Element Erde haben wir schon vor langer Zeit als Menschenrecht verloren, nun können wir noch einschreiten und um unser Wasser kämpfen. Wenn wir nicht aufpassen, müssen in spätestens 3 Generationen unsere Urenkel das Element Luft bezahlen, die sie einatmen müssen.

Bitte unterschreibt auch unten das europäische Bürgerbegehren, wenn ihr dafür seid, dass Wasser öffentlich, unprivatisiert und für jedermann zugänglich sein soll.

Wasser muss in öffentlicher Hand bleiben

ver.di hat in Deutschland federführend die Europäische Bürgerinitiative „Wasser ist Menschenrecht“ organisiert, bei der sich zuletzt weit über 1,9 Millionen EU-Bürgerinnen und -Bürger mit ihrer Unterschrift für das Menschenrecht auf Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung sowie für öffentliche Wasserversorgung ausgesprochen haben. In Deutschland sind allein über 1,38 Millionen Unterschriften gesammelt worden.

Schütz das Wasser, schütz die Umwelt, schütze dich  🙂

——–

Weitere Information:

– Europäisches Bürgerbegehren, Unterschriftensammlung über verdi: http://www.verdi.de/themen/internationales/wasser-ist-menschenrecht

– Siehe auch Video ==> Wem gehört das Wasser?

– Wasser ist ein Menschenrecht; (Unterschriftensammlung abgeschlossen) ==> http://www.right2water.eu/de

– Gesetz der Vereinten Nationen: http://www.menschenrecht-wasser-umsetzen.de/

Original Artikel erstellt am : 26.Feb. 2015

 

 

29. November 2016
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Wir sägen den Ast ab auf dem wir sitzen

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Wildtiere – Artensterben

Das Leben auf Erden wird systematisch ausgelöscht und dennoch erhält der Verlust der Artenvielfalt in der Politik keine hohe Priorität. Nun können wir das ändern — bald besprechen unsere Regierungen den Schutz der Ökosysteme auf dem ersten von drei großen Gipfeltreffen. Und wir können ihnen zeigen, dass die Menschen ein starkes Ziel fordern, um das Artensterben zu stoppen. Machen wir die Artenvielfalt zu DEM Thema.

Das Pariser Klimaabkommen hat das Langzeitziel gesetzt, die Atmosphäre von der Kohlenstoffbelastung zu befreien. Nun fordert die Wissenschaft ein ähnliches Ziel für die Natur: 50 Prozent des Planeten sollen bis 2050 vor Entwaldung, schmutziger Energie sowie industrieller Fischerei und Landwirtschaft geschützt werden. Experten zufolge können wir unsere Ökosysteme am besten erhalten, indem wir ihnen einen Schutzraum zum Wachsen und Gedeihen geben. So kann sich die Natur von selbst regenerieren. Wenn uns das gelingt, können wir 80-90 Prozent aller Arten retten.

Bringen wir den Stein ins Rollen und zeigen wir den Regierungen, dass eine überwältigende Anzahl von Menschen hinter diesem Plan steht. Fangen wir heute an: mit einer riesigen Petition für 50-prozentigen Schutz! Machen wir so lange Druck, bis wir gewinnen!

Unterstützen Sie den weltweiten Aufruf, bevor unsere Erde verstummt

Dass die Menschheit ihren Bezug zur Natur verliert, ist einfach nicht weise. Doch es ist noch nicht zu spät. Wir können dazu lernen. Die Hoffnung auf Veränderung ist der Grundstein unserer riesigen Bewegung und zusammen haben wir das Pariser Klimaabkommen erzielt. Das Ziel, 50 Prozent unseres Planeten zu schützen, ist in Sichtweite. Lasst uns zusammenkommen, mit gutem Beispiel vorangehen und Mensch und Natur wieder in Einklang bringen.
——–

Avaaz.org ruft zur Petition und Unterstützung auf: Bis 2020 werden zwei Drittel der Wildtiere sterben. Das Leben auf Erden wird gerade so schnell ausgerottet wie zu Zeiten der Dinosaurier — und all das, weil die Menschheit mit aller Kraft am empfindlichen Geflecht der Natur zerrt.

Wenn wir diese Tragödie nicht aufhalten, könnte die Artenvielfalt unserer Erde zusammenbrechen und den Menschen einen totenstillen, unbewohnbaren Planeten hinterlassen. Doch es gibt Hoffnung: Führende Wissenschaftler fordern, dass die Hälfte unseres Planeten unter Schutz gestellt wird, um den Einklang mit der Natur wiederherzustellen.

artensterben

Anzahl der ausgelöschten Spezies Übersicht

Weitere Infos unter:
Das sechste Massensterben hat begonnen (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/massensterben-der-arten-forscher-warnen-a-1040028.html„Wir sägen den Ast ab, auf dem wir sitzen” (N-tv)
http://www.n-tv.de/wissen/Wir-saegen-den-Ast-ab-auf-dem-wir-sitzen-article17015451.htmlUnd auf Englisch:Could we set aside half the Earth for nature? (The Guardian)
https://www.theguardian.com/environment/radical-conservation/2016/jun/15/could-we-set-aside-half-the…How do we achieve the goal? (Nature Needs Half) 
http://natureneedshalf.org/nature-needs-half/how-do-we-achieve-the-goal

Conservation: Glass half full (Nature) 
http://www.nature.com/nature/journal/v531/n7593/full/531170a.html

Quelle:

https://secure.avaaz.org/de/biodiversity_50_donate_pa_de_ctrl/?byCOpeb&v=84399&cl=11166715091&_checksum=87ac5f7133e64b4193445ecf2355ad9120145bc0b5a2b6a05bfac91da912750f

Hambacher Forst

21. November 2016
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Widerstand gegen Braunkohle

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Widerstand gegen Braunkohle

Gefunden und für gut befunden: Interview von Deutsche Welle Wald statt Braunkohle.

Ein Wald bei Köln soll Kohlebaggern weichen. Umweltschützer besetzen ihn, blockieren Kohlezüge und wollen so die klimaschädliche Kohle stoppen. “Hier bleibe ich bis zum Ende”, sagt Aktivist Clumsy im DW-Interview.

Protest gegen Braunkohle im Hambacher Forst bei Köln (WDR)

Deutsche Welle: Sie nennen sich Clumsy, ihren richtigen Namen wollen Sie nicht hier abgedruckt sehen. Mit rund 30 anderen Umweltschützern haben Sie den Hambacher Forst bei Köln besetzt und wollen so verhindern, dass der Wald gerodet und die  Braunkohle darunter abgebaggert wird. Zudem besetzen Aktivisten wie Sie immer wieder Gleise, die von den Braunkohle-Tagebauen zu den Kraftwerken führen. Warum haben Sie diese Form des Protestes gewählt?

Clumsy: Hier stelle ich mich direkt in den Weg und gehe nicht den Weg über die Politik. Politiker hecheln der Wirtschaft hinterher und erreichen nichts. Hier habe ich das Gefühl, direkt etwas zu bewegen, die Umwelt und das Klima zu schützen. Auch wollen wir hier andere Lebensformen auszuprobieren, ein Leben ohne Naturzerstörung.

Wie sieht ihr Leben aus?

Ich wohne in einem gut isolierten Baumhaus mit Holzofen auf etwa zehn Quadratmetern. Ich verbringe viel Zeit im Wald, beobachte die Rodungsarbeiten, plane Aktionen und vielleicht auch die Blockade von Rodungen. Und dann gibt es natürlich noch die alltäglichen Dinge wie das Besorgen von Lebensmitteln, Kochen und Spülen.


Leben in der Natur im Kampf gegen die Kohlebagger. 

 Abgebaut und verfeuert wird die Braunkohle von RWE. Wie reagiert der Energiekonzern?

Denen gefällt der Protest überhaupt nicht, vor allem, weil wir in die Betriebsabläufe direkt eingreifen und auch für etwas Planungsunsicherheit sorgen. RWE kann sich nicht sicher sein ob der nächste Kohlezug zum Kraftwerk tatsächlich ankommt oder ob wieder Leute von uns an den Schienen angekettet sind. RWE kann auch Teile des Waldes nicht roden. Letztes Jahr wollten sie das von uns besetze Waldstück roden und scheiterten am Widerstand. RWE versucht, unsere Aktionen zu unterbinden, mit Anzeigen, Klagen und allem was dazugehört.

Wie muss man sich ihren Protest vorstellen? 

Die Kohlezüge sind eine leicht angreifbare und sensible Infrastruktur. Die Kohle muss ständig zum Kraftwerk. Letztes Jahr haben in Ostdeutschland, in der Lausitz, so viele Menschen die Kohlezüge blockiert, dass ein Kraftwerk runtergefahren werden musste. Das ist für die Konzerne ein massiver wirtschaftlicher Schaden und dieser kann in die Millionen gehen.

Die letzte Zugblockade hier war vor drei Wochen. Im Durchschnitt dauern die Blockaden etwa acht Stunden und bei der längsten mit 19 Stunden musste ein Kraftwerk auch tatsächlich seine Stromproduktion herunterfahren.

Widerstand mit Baumhaus. Nur mit einem Kletterseil erreichbar.

Wie reagiert die Bevölkerung auf diese Form des Widerstandes?

Wir haben relativ viel Unterstützung aus den umliegenden Dörfern. Es gibt eine aktive Zusammenarbeit mit verschiedenen Bürgerinitiativen und wir werden von engagierten Bürgern konkret unterstützt, bekommen Lebensmittel, Wasser oder unsere Wäsche wird gewaschen.

Aber es gibt natürlich auch die Gegenseite. RWE ist hier in der Region noch stark verankert und war über Jahrzehnte der größte Arbeitgeber. In fast jeder Familie gibt es Personen die bei RWE arbeiten oder gearbeitet haben und deshalb gibt es natürlich auch immer etwas Gegenwind.

Besetzungen sind illegal, sie hatten Gerichtsprozesse und saßen acht Wochen in Untersuchungshaft. Ist der Preis für diese Protestform nicht zu hoch?

Nicht alles ist illegal: Unser Camp ist auf einer privaten Wiese und der Besitzer akzeptiert dies. Zudem sind Wälder öffentlich und es gibt kein Gesetz gegen Baumhäuser. Deswegen werden wir auch nur geräumt wenn wir die Rodungen behindern.

Die Besetzung der Gleise kann natürlich illegal sein. Aber für mich ist der Preis nicht zu hoch. Der Klimawandel ist wohl die größte Bedrohung der Menschheit. Und angesichts dieser sozialen und ökologischen Katastrophe finde ich es angemessen, auch mal Grenzen zu überschreiten.

Die Form des zivilen Ungehorsams gab es in der Geschichte immer wieder. Für mich ist das Urteil der Justiz nicht entscheidend, sondern wie das die nachfolgenden Generationen sehen und beurteilen.

…………

Quelle und weitere Informationen: deutsche welle  http://www.dw.com/de/widerstand-bis-zum-ende-der-braunkohle/a-36360591

Wasser radioaktiv Grenzwerte Überschreitung

11. Juli 2016
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Zulassung radioaktiver Bestandteile im Trinkwasser?

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Rebloggt von: zeitzumaufwachen.blogspot

Die amerikanische Umweltschutzbehörde hebt die Grenze der zugelassenen radioaktiven Bestandteile im Trinkwasser auf mehr als das 3000-fache an

Wir haben in der menschlichen Zivilisation einen Punkt solchen Irrsinns erreicht, dass sich inzwischen Regierungen als Terroristen gebärden, die danach trachten, die Menschen zu verletzen und zu töten. Das neueste Beispiel dafür ist das Vorhaben der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde (Environmental Protection Agency, EPA), die zugelassene Radioaktivität in Trinkwasser drastisch zu erhöhen: Der Gehalt an Jod 131 soll um mehr als das 3000-fache angehoben werden! Das Wasser soll dann noch als »sicher trinkbar« gelten, obwohl es fast sicher zu Krebs führen wird.

Mike Adams

In einem öffentlichen Dokument gibt die EPA bekannt, dass sie von Präsident Obama in seiner »Executive Order 12656 (Abschnitt 1601(2))« angewiesen wurde, »für Notfälle der nationalen Sicherheit Richtlinien zur akzeptablen Katastrophengrenze nuklearer Strahlungsbelastung aufzustellen …«. In ihrem Bericht warnt die EPA davor, dass ein nukleares »Ereignis« die USA treffen könnte, und wenn dann die Menschen das radioaktiv verseuchte Wasser trinken, müsste jemand entscheiden, wie viel Radioaktivität die Amerikaner konsumieren dürfen. In dem EPA-Bericht heißt es:

»Eine Strahlenbelastung großen Ausmaßes könnte die Vereinigten Staaten treffen und einen zuvor festgelegten PAG [Protective Action Guide] erforderlich machen. Die EPA schlägt einen Zwischenstadium-PAG für Trinkwasser von 100 mrem prognostizierter Belastung im ersten Jahr für Säuglinge, Kinder sowie schwangere oder stillende Frauen und 500 mrem im ersten Jahr für die allgemeine Bevölkerung vor.«

250 Röntgenaufnahmen der Brust im Jahr, direkt auf die Schilddrüse gerichtet

Diese von der EPA geplante zulässige Strahlenbelastung entspräche 250 Röntgenaufnahmen der Brust in einem einzigen Jahr, sagt die Umweltschutzorganisation ECO Watch. Das ist die Dosis, die mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zu Krebs führt.

Die zugelassene Belastung durch einzelne radioaktive Bestandteile würde ebenfalls auf ein geradezu obszönes Level angehoben. Auf ECOwatch.com ist zu lesen:

»Für radioaktives Jod 131 etwa gilt derzeit eine Obergrenze von 3 Picocuries pro Liter (pCi/l) im Wasser, die neue Richtlinie würde jedoch 10 350 pCi/l erlauben, das ist eine 3450-fach höhere Belastung. Für Strontium 90, das Leukämie verursacht, liegt die Grenze momentan bei 8 pCi/l; die neue Richtlinie sähe dafür 7400 pCi/l vor, das wäre das 925-fache.«

Noch erstaunlicher ist die Tatsache, dass Obamas neue EPA-Grenzwerte weit höher liegen als die unter Bush festgelegten. Die auch schon weit jenseits von Gut und Böse liegen. Auf ECOwatch.com heißt es weiter:

»Zur Zeit der Bush-Regierung lag der Höchstwert für Strontium 90 bei 6650 pCi/l, der neue liegt bei 7400 pCi/l. Für Jod 131 lag die Grenze bei 8490 pCi/l, die neue liegt bei 10 350 pCi/l. Für Caesium 137 betrug die alte Obergrenze 13 000 pC/l; jetzt liegt sie bei 16 570 pCi/l.«

Mit dieser Regelungen kann man nun problemlos beteuern, es sei »sicher«, strahlenbelastetes Wasser zu trinken

Warum werden die zugelassenen Grenzwerte für radioaktive Bestrahlung auf diese schier obszönen neuen Höhen angehoben? Nun, dabei geht es darum, das »offizielle wissenschaftliche Narrativ« festzulegen, infolgedessen inkompetente, arrogante Regierungsbeamte ganzen Städten, die zu Opfern nuklearen Terrorismus geworden sind, sagen dürfen: »Macht nur! Trinkt das Wasser! Die EPA sagt, es ist sicher!«

Wer glaubt, von der EPA komme auch nur ein kleines bisschen »Wissenschaft«, ist ein Narr. Die EPA ist ein weithin verrufenes anti-wissenschaftliches Propagandaministerium, das fast alle legitimen Wissenschaftler in seinen Reihen schon vor Jahrzehnten, in den 1990er-Jahren, beseitigt hat.

Die einzigen Wissenschaftler, die heute für die EPA arbeiten, sind jene, die bereit sind, echte Wissenschaft aufzugeben und alle ihre Forschungsergebnisse und Erkenntnisse für politische Zwecke über Bord zu werfen. Insgeheim würden sie alle zugeben, dass bei der EPA echte Wissenschaften nicht geduldet werden.

Mit dieser Entscheidung hinsichtlich der Strahlenbelastung zementiert die Behörde ihre Position als »Environmental POLLUTION Agency« (Agentur für UmweltVERSCHMUTZUNG), die systematisch Luft, Wasser und Boden verunreinigt, Abermillionen Menschen vergiftet und giftiges Wasser, das die Leute umbringt, als »sicher« einstuft.

Inzwischen stöhnen ja sogar schon Umweltschützer der Regierung auf und verdammen die schiere Dämlichkeit der EPA. Wenn sogar sie entsetzt über die Aktionen der EPA sind, können Sie sicher sein, dass die Agentur völlig aus dem Ruder gelaufen ist.

—-

11. Juli 2016
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Deine Balkon-Blumen : Retter für Bienen und Schmetterlinge

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Balkon-Blumen

Retter für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge

Balkon-Blumen: In der warmen Jahreszeit erfreuen wir uns alle an blühenden Blumen, Sträuchern und Kräutern. Obwohl auch die Balkonfreunde, die wunderschöne blühende und bunte Oasen auf ihrem Balkon haben immer weniger werden, ist das nichts im Vergleich zum Bienensterben. In den letzen 3 Jahren ist es besonders schlimm. Quer durch Deutschland und Österreich höre ich von vielen, dass immer weniger Bienen gesehen werden. Neben den Pestiziden die Firmen wie Monsanto, Bayer, BASF usw. versprühen und die lustig weiter experimentieren, ist ein wichtiger Grund, dass die Bienen und andere Insekten die bestäuben, kaum noch Nahrung finden.

DU und ich können etwas ganz Einfaches, aber lebensrettendes für Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge tun:

Bepflanze deine Fensterbank, deinen Balkon oder deine Terrasse mit bienenfreundlichen Blumen und Kräutern!

Was ist denn bienenfreundlich?

Ganz einfach: alles, was viel Nektar und Pollen ausbildet.  Das sind UNGEFÜLLTE BLÜTEN.

Leider sind die wunderhübschen Geranien, Dahlien, fleissigen Lieschen, Margeriten und andere Standardbalkonblumen leider keinerlei Nahrung für bestäubende Insekten. Es gibt aber eine ganze Reihe von Blumen, die man sehr einfach anpflanzen und bekommen kann, die hübsch aussehen, aber eine Menge an Blütenpollen für die Bienen zur Verfügung stellen. Versuche es doch einmal (-:

 

Hier zeigen wir euch eine ganze Reihe an Blumen und Kräutern, die ihr anpflanzen könnt, und von denen sowohl der Mensch als auch die Bienen und Schmetterlinge etwas haben:

Bienenfreundliche Blumen Liste

Empfehlenswerte Pflanzen für den “intelligenten” Blumenkasten:

Alle Mauerpfefferarten,

Scharfer Mauerpfeffer
Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)

Weisser Mauerpfeffer
Weißer und roter Mauerpfeffer (Sedum album)

Felsen Fettkraut
Felsen-Fettkraut, Tripmadam (Sedum rupestre)

Fetthenne
Große Fetthenne (Sedum telephium), beliebte Bienenweide. Da summt und brummt es!

Teppich Fetthenner
Unechte Fetthenne, Teppichfetthenne (Sedum spurium), sowie deren Zuchtformen mit rötlichem Blättern und reichlich Blütenflor

petunien

Petunien

 

 

loewenmaeulchen

Löwenmäulchen

 

 

stockrose

Stockrosen (Malven)

 

 

Kräuter

Lippenblütler, die gleichzeitig, als Gewürzkräuter verwendet werden können (siehe auch unten):

Thymian
Thymian (Thymus vulgaris),

lavendel
Lavendel (Lavandula officinalis),

Bohnenkraut
Bohnenkraut (Satureja hortensis),

Bergbohnenkraut
Bergbohnenkraut (Satureja montana),

Salbei
Küchen-Salbei (Salvia officinalis),

Oregano
Oregano-Dost (Origanum vulgare),

Ysop
Ysop (Hyssopus officinalis),

Zitronenmelisse
Zitronenmelisse (Melissa officinalis),

Pfefferminze
Pfefferminze (Mentha piperita)

Weitere wertvolle Arten:

Weinraute
Weinraute (Ruta graveolens),

Schnittlauch
Schnittlauch (Allium schoenoprasum)

 

Blühender Balkon und duftender Kräuterkasten

Auch alle Wildblumenmischungen sind hervorragend für bestäubende Insekten geeignet.  Klein und fein, bunt blühend und hübsch anzusehen sind sie auch (-:

Etwas größer im Wuchs und damit etwas anspruchsvoller im Platzbedarf (Kübelpflanzen) sind Große Fetthenne (blaugrüne Blätter, große Rosette, blüht sehr spät), Salbei (üppige Blatt- masse), Origanum, Bergbohnenkraut {zierliche Wuchsform},  Lavendel, Ysop und Weinraute (geteilte, blaugrüne Blätter, einzige Pflanze mit gelben Blüten). Ältere Pfefferminze kann sich manchmal recht ausbreiten, Zitronenmelisse gibt große Stöcke, aber beide lassen sich problemlos zurückschneiden.

Polsterförmig (als Bodendecker geeignet) oder hängend, wenn sie den Rand des Blumentopfes erreichen, sind die übrigen Fette-Henne-Arten (nur der Scharfe Mauerpfeffer bleibt recht klein). Bei guter Düngung wachsen sie üppig – wenn die Pflanzen zu groß werden, lassen sie sich durch Abschneiden leicht im Zaum halten.
Der Schnittlauch darf alle etwas größeren Zwischenräume einnehmen. Wenn die (nicht geschnittenen!) Schnittlauchstöcke im Frühsommer blühen, Sind die übrigen Kastenpflanzen gerade im Aufwachsen und stören sich nicht gegenseitig.

Kräuter

Blühende Küchenkräuter, vor allem aus der Familie der Lippenblütler sind wertvolle Nektar und
Pollenspender für viele Insekten.  Lasst eure Fensterbank und Balkon Kräuter blühen mit:

Thymian
Lavendel
Bergbohnenkraut
Bohnenkraut
Salbei
Oregano
Ysop
Zitronenmelisse
Pfefferminze
Schnittlauch
Basilikum (einjährig)

Diese Pflanzen können z.B. gut mit Mauerpfefferarten wie Spanischer Mauerpfeffer, Milder Mauerpfeffer, Tripmadam, und Fetthennenarten zu einer Dauerpflanzung in Kästen arrangiert werden. Viele Kräuter vertragen auch sehr gut halbschattige Balkonstandorte!


26.07.2014

Die Liste stellt nur eine Auswahl dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielleicht könnt ihr bei nicht genannten Blühern regen Insektenbesuch beobachten und weitere geeignete Vertreter entdecken. Achtet  beim Pflanzenkauf auf ungefüllte und niedrig wachsende Sorten!

Balkonpflanzen für Insekten u. Bienen (96.3 KiB, 49 downloads)

Download als Tabelle: ⇒Liste für Bienenfreundliche Pflanzen als PDF

———–

:: ⇒ EUER Feedback, wie es auf euren Balkonen und Terrassen zugeht und was fleissigen Bienen- und Hummelzulauf gebracht hat, ist unbdingt erwünscht!!
Bienemaske

Also schreibt uns unten in den Kommentaren, welche Erfahrungen habt ihr gemacht? (-:

 
Gerne auch auf unserer Facebook Seite: Gaias-Kinder Woodside und Bailey

 Woodside & Bailey

5. Juli 2016
nach Nivinia
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Wissens Tipps und Bücher

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Wissen aus Büchern. Mal fern der digitalen Welt. Wir leben ja nicht nur online (-;

Hier findet Ihr ein paar Anregungen zu Büchern, Saatgut, Bienenweiden, Permakultur, Selbstversorgung und diverse andere hilfreiche Tipps. Bücher die wir empfehlen können und die auf die ein oder andere Weise das Gaias Kinder Prinzip unterstützen.

2. Juli 2016
nach Nivinia
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CETA und TTIP mit Gewalt durchwinken

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CETA und TTIP mit Gewalt durchwinken? Nicht mit uns!

Die EU-Kommission will mit dem Kopf durch die Wand. Ihr Plan: CETA und TTIP im Eilverfahren durchwinken, ohne dass Bundestag und Bundesrat mitentscheiden. Jetzt müssen wir verhindern, dass unsere Parlamente entmachtet werden. Unterzeichnen Sie unseren Bürger-Appell!

EU-Kommissionschef Juncker will CETA und TTIP im Eilverfahren durchboxen, ohne dass Bundestag und Bundesrat mitentscheiden. Das müssen wir verhindern.

Campact Aktion:

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat offenbar den Brexit-Knall nicht gehört. Statt Europa jetzt demokratischer zu gestalten, will er die Parlamente übergehen – um CETA und TTIP durchzusetzen. Diese Woche verkündete er: Das umstrittene CETA-Handelsabkommen mit Kanada soll durchgepeitscht werden – ohne dass Bundestag und Bundesrat beteiligt werden. Die Blaupause für TTIP, die Sonderklagerechte für Konzerne und niedrigere Umwelt- und Verbraucherstandards bringen würde, könnte dann schon im Winter in Kraft treten!

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will offenbar mitspielen und den Bundestag lediglich „um eine Meinungsbildung” bitten.[1] Dies wäre

ein Wortbruch. Merkel hat uns immer das Gegenteil versprochen – eine bindende Entscheidung von Bundestag und Bundesrat.
ein Rechtsbruch – und zwar nach einem eigenen Gutachten der Bundesregierung[2]. Eine Regierung darf nichts tun, was sie selbst für rechtswidrig hält.
ein Dammbruch: Auch TTIP, das Dienstleistungsabkommen TiSA und andere Handelsverträge könnten danach auf ebenso undemokratische Weise durchgedrückt werden.
Jetzt müssen wir Bürger/innen Europas dafür kämpfen, dass Merkel und die anderen Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten Junckers Pläne stoppen. Gemeinsam mit unserer Schwester-Organisation WeMove starten wir einen europaweiten Appell an alle Regierungschefs.

Es werden jetzt mindestens Unterschriften gesammelt. Und dann sind wir dort, wo die Kanzlerin in den Sommermonaten öffentlich auftritt,  – und wir  fordern lautstark von ihr ein klares Nein gegen Junckers CETA-Schnellschuss.

Damit das gelingt, brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung!

Mitmachen könnt ihr hier:

https://www.campact.de/ceta-ttip/appell/teilnehmen/

↑Kurzinfos und Unterschriftensammlung

stopp_ceta_vg

 

TTIP keine Chance

 

 

 

 

Zusätzliche Infos:

Aktuell: Ceta und TTIP sind politisch tot :: Artikel der Frankfurter Rundschau

==> Artikel lesen

15. Juni 2016
nach Woodside
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Glukosesirup – Glykoproteinsyndrom // Folgen für das Immunsystem Teil II

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Glukose-2

So, wie versprochen geht es heute mit dem 2ten Teil weiter.

Bis jetzt scheint ja noch nix Positives am Glukosesirup / Glykoprotein zu sein, zumindest bei dem künstl. Hergestellten stimmt das.

 

Was passiert nun mit dem Immunsystem?

Das Immunsystem kann sich nach dem Angriff der Lektine erholen. In der Regel dauert das drei bis vier Tage. Ist dies gewährleistet erholt es sich, und es entstehen vermutlich keine dauerhaften Probleme. Da jedoch nicht nur Genußmittel, sondern auch Nahrungsmittel wie gesüßter Yoghurt oder gesüßtes Fertigmüsli
mit Glukosesirup belastet sind, wird das lektinfreie Intervall, d.h. die Zeit für eine Erholung des Immunsystems, zu kurz. So können die an sich ungefährlichen kleinen Einzelmengen an Glykoproteinen durch ständige Wiederholung und Langzeitkonsum ihre volle Wirkung entfalten
und zu einer krankhaften Daueraktivierung des Immunsystems führen, genau so wie es ein chronischer Entzündungsprozess durch Bakteriengifte tun würde.

Ein beispielhafter Krankheitsfall kann dies verdeutlichen: Der jetzt 65­jährige Patient war mit 50 Jahren an einer Psoriasis vulgaris erkrankt. Mit 60 brach eine aggressiv verlaufende rheumatoide Arthritis aus, gleichzeitig verschlimmerte sich die Schuppenflechte

Laborbefunde boten keine Besonderheiten: Die Rheumafaktoren waren typischerweise
negativ. Bei den Nahrungsgewohnheiten fiel ein beinahe täglicher Verzehr von Speiseeis und
industriell hergestellter Konfitüre sowie ein nicht ganz so häufiger von Kokosriegeln, Pralinen
und Karamell­Nußriegeln auf, die allesamt einen hohen Lektingehalt haben. Er war sicherlich
jahre­ und jahrzehntelang einem überdurchschnittlichen Lektineintrag ausgesetzt, so dass man
von einer Dauerberlastung des Systems sprechen muss. Wegen starker Verschlimmerung der
rheumatoiden Arthritis, die ihn bereits an einen Rollstuhl denken ließ, musste die chemische
Therapie mit Maximaldosierungen von Kortison und Prostaglandinhemmern als erfolglos
angesehen werden.

Medikamentenunverträglichkeit veranlasste den Patienten, in eigener Regie sämtliche
Medikamente abzusetzen und sich konsequent lektinarm unter völliger Vermeidung des
Glukosesirups zu ernähren. Neun Monate später war er von Seiten der rheumatoiden Arthritis
beschwerdefrei. Sogar Kapselverdickungen am Kniegelenk bildeten sich zurück. Nach einem
Jahr verschwand auch die Psoriasis.

Nun wurden zwei Provokationsversuche durchgeführt: Der erste erfolgte mit Speiseeis, der
zweite mit Kokosriegeln. Beide Produkte enthielten Glukosesirup in hoher Konzentration. Nach
Genuß dieser Nahrungsmittel über 14 Tage traten jeweils hochakute neue Schübe der
rheumatoiden Arthritis auf. Die Verschlimmerung der Psoriasis folgte jeweils zeitversetzt ein bis
zwei Monate später. Die Abheilung benötigte jeweils etwa drei Monate.

Die Symptome und wann treten sie auf?

Wie kann man sich die Entstehung dieses Glykoproteinsyndroms vorstellen? Wir wissen, dass mit Lektinen voll besetzte Schleimhautzellen der Darmwand zu Grunde gehen. Dieses offenbar ständig nötige Zellopfer bedingt die kurze Lebensdauer der Darmzellen. Unser Organismus hat sich hieran angepasst, so dass er auch auf Dauer gesehen hierdurch nicht erkrankt. Dies geschieht erst, wenn durch die massive Aufnahme von Glukosesirup die Leistungsfähigkeit
dieses Systems ständig überfordert wird. Dann gelangen die Lektine durch die Darmschranke ins Blut zusammen mit Bakteriengiften aus dem immer stärker mit Fremdbakterien und schließlich mit Pilzen durchsetzten Darminhalt, in dem es zunehmend zu Gärungs­ und Fäulnisprozessen kommt. Am Ende eines solchen Prozesses der gegenseitigen Verschlimmerung entsteht in einigen Fällen das Vollbild einer chronischentzündlichen Darmerkrankung wie Morbus Crohn.

Besteht die Überlastung des Immunsystems mit Lektinen über Jahre hin fort, kann es zu einer Fehlanpassung und Regulierungsstarre kommen. Das System beginnt im Dauerzustand der Überfunktion Zeichen der Erschöpfung zu entwickeln. Diese bestehen darin, dass Erkennung und Abbau körperfremder Eiweiße nicht mehr zuverlässig funktionieren. So gelangen Eiweißkörper durch die Kontrollschranke, die immer noch Fremdcharakter haben und in ihrer
Summe zu einem erheblichen Störfaktor werden können. Der Körper versucht sich ihrer zu entledigen, indem er sie in stoffwechselarmen Geweben einfach ablagert. So werden die Bindegewebe zu einer regelrechten Müllhalde von solchen Makroglobulinen.

Dieser Vorgang kann jahrelang einer manifesten Erkrankung symptomarm und unbemerkt vorangehen. Sobald aber die Menge an antigenen Makroglobulinen eine bestimmte Reizschwelle überschreitet, kommt es zu einer Überreaktion gegen die Globuline. Da diese nicht frei im Gewebe liegen, sondern in den Faserstrukturen fest eingebaut sind, müssen Entzündungszellen eindringen und den Abbau vornehmen. Die damit verbundene Rötung, Schwellung und Schmerzhaftigkeit bedeutet dann den Beginn der akuten Arthritis oder der Psoriasis.

Erfolgreiche Therapie bestätigt die Erkenntnisse

Einige wichtige Aspekte der modernen Zivilisationskrankheiten lassen sich nun aus der Entstehung des Glykoproteinsyndroms (GPS) erklären und unterstützen umgekehrt die Annahme, dass das GPS die wesentliche gemeinsame Ursache ist. Dafür spricht unter anderem:

– der schubweise Verlauf von rheumatoider Arthritis und Psoriasis, 
der oft auch von Patienten beschriebene Zusammenhang der Beschwerden mit der Nahrungsaufnahme,
– die lindernde Wirkung des Fastens,
– die Möglichkeit, einen Rheumaschub durch Aufnahme der entsprechenden Produkte auslösen zu können, und nicht zuletzt
– die Erfolge der Therapie gerade auch im Kontrast zu den Mißerfolgen der konventionellen Therapie

Die gründlich recherchierten und untersuchten fünf Fälle sind nach sechs bis neun Monaten beschwerdefrei geworden (etwa ein Monat je Jahr der vorherigen Erkrankungsdauer). Darunter ist ein Fall von schwerster Spondylitis ankylopoetica (Morbus Bechterew), dem nach einem letzten und ebenfalls erfolglosen Versuch mit einer Thorium XBestrahlung von seinen Ärzten noch eine Lebensdauer von zwei Jahren prognostiziert wurde. Jetzt hat der Patient nach über
zehn Jahren zum zweiten Mal den Atlantik auf seiner Segelyacht überquert.

In einem anderen Fall von dreizehnjähriger schwerer rheumatoider Arthritis musste wegen einer Allergie das Diclofenac abgesetzt werden. Das gelang nur in einem halbjährigen stationären Entzug, da die Patientin schwere Entzugserscheinungen hatte (Schmerzüberempfindlichkeit sowie neurologische und psychische Symptome). Heute ist die Frau ohne Medikamente beschwerdefrei.

Eine extreme Ausprägung der Dünndarmbeteiligung scheint die Enteritis regionalis (M. Crohn) zu sein, die in über 20 Prozent der Fälle mit rheumatoider Arthritis kombiniert vorkommt. Eine lektinarme Diät führte auch hier zur Heilung in einem Fall, der bereits zur Operation anstand.

Es mag etwas ungewohnt sein, die bisher als selbständig betrachteten Krankheiten lediglich als Symptome einer tiefgreifenden Störung des Immunsystems zu sehen, entspricht aber der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen und seiner Erkrankungen. Das Allerwichtigste ist aber, dass sich jetzt Möglichkeiten ergeben, diese riesige Zahl schwerer Erkrankungen mitsamt ihrem Leid und den Behandlungskosten überhaupt zu vermeiden, indem wir den Glukosesirup aus unserer Nahrung verbannen.  Kaum zu glauben, wo der klebrige Süßstoff überall drin steckt ­ selbst in Produkten, die als gesund gepriesen werden oder als für Kinder empfehlenswert prämiert wurden.

Quelle: Dr. med. Hartwig Carstensen // naturarzt – acces.de

Dr. med. Hartwig Carstensen
Jahrgang 1937, Chefarzt für Chirurgie im Ruhestand, beschäftigt sich seit fünf Jahren mit der
Erforschung der Ursachen von rheumatoider Arthritis.

Glukosesirup – Glykoproteinsyndrom // Symptome & Ursachenbekämpfung Teil III